Julia Klöckner diskutiert am Willigis-Gymnasium über Europa

Zum EU-Projekttag am 4. Mai 2018 an Schulen besuchte Julia Klöckner das Willigis Gymnasium in Mainz. Mit Schülern der Klassenstufen neun bis elf sprach sie über die Europäische Union.

"Ich freue mich, wie groß das Interesse an der Arbeit der Europäischen Union bei den Schülern ist und wie engagiert diskutiert wurde. Die EU bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten, zum Beispiel das Erasmus-Programm. Es wurde von den jungen Menschen begeistert aufgenommen. Die große Zustimmung der jungen Generation zum Projekt Europa macht mir Mut. Die Fortsetzung der europäischen Einigung ist für die Zukunft der Jugendlichen entscheidend. Gerade die Gemeinsame Agrarpolitik ist immer integraler Bestandteil des europäischen Einigungsprozesses gewesen", so Julia Klöckner.

Hintergrund:
Den EU-Projekttag gibt es seit 2007. Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierte den Tag, um junge Menschen für die Europäische Union zu interessieren. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker im Mai bundesweit Schulen – von der Kanzlerin und Bundesministern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Ziel war es, jungen Menschen die Bedeutung und die Arbeit der Europäischen Union näherzubringen und Lust auf eine Zukunft zu machen, die international und europäisch sein wird.

Julia Klöckner stellt Balkonpflanze des Jahres vor

Im Bad Kreuznacher Gartencenter Rehner hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Balkonpflanze des Jahres vorgestellt. Der Landesverband Gartenbau Rheinland-Pfalz e.V. hat in diesem Jahr die Hängepetunie "Prinzessin Amarena" ausgezeichnet. "Blumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen – "Bienenbuffets" sozusagen. Blumen bereichern unser Stadtbild und machen Balkon und Garten farbenfroh. Zu Recht ist eine der prächtigsten Zierpflanzen, die Hängepetunie "Prinzessin Amarena", Balkonpflanze des Jahres. Sie wird in Gärtnereien in ganz Rheinland-Pfalz gezüchtet und zeigt, welche hohe Qualität unsere regionalen Produkte im Gartenbau haben. Der Gartenbau macht unseren Alltag bunt – und hat auch große wirtschaftliche Bedeutung. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass der Gartenbau ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wirtschaftszweig bleibt", so die Ministerin.

Julia Klöckner als Bundesministerin vereidigt

                                                                                                                                                                                                                     Foto: Tobias Koch

Die heimische Abgeordnete Julia Klöckner ist heute in Berlin vom Bundespräsidenten als neue Bundesministerin ernannt und vor dem Bundestag vereidigt worden. Die Politikerin war bereits von 2009 bis 2011 als Parlamentarische Staatssekretärin in diesem Ministerium tätig. 

„Ich freue mich, das Amt der Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung zu übernehmen. Das Landwirtschaftsministerium ist das ‚Lebensministerium‘: Hier geht es um die Lebens- und Alltagsthemen der Menschen, um Essen und Trinken, um Natur und Schöpfung, um das Tierwohl und die Versorgung der Bevölkerung. Diese Themen gehen alle an, sie betreffen jeden. Gerade auch die Menschen in Rheinland-Pfalz und bei uns in der Naheregion, Landwirtschaft und Weinbau sind hier prägend“, so Julia Klöckner.

Weiter betont die Christdemokratin, dass sie ihrer Heimatregion auch im neuen Amt in vielerlei Hinsicht eng verbunden bleiben wird. „Mein Lebensmittelpunkt ist im Kreis Bad Kreuznach, ich bin Kreuznacher Bürgerin, sitze im Kreistag und bleibe CDU-Landesvorsitzende – ich werde weiterhin regelmäßig hier sein.“
Ihr Landtagsmandat wird Julia Klöckner zum Ende des Monats abgeben. Für sie wird der Bad Kreuznacher Jurist Dr. Helmut Martin in den rheinland-pfälzischen Landtag nachrücken.
„Ich freue mich sehr, dass Dr. Martin das Mandat übernimmt. Er ist vor Ort verwurzelt, heimatverbunden, kennt sich aus und wird sich mit großem Engagement um die Belange der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Seine ruhige und sachliche Art, seine klugen Ideen und sein Sachverstand werden auch für die Fraktionsarbeit in Mainz eine Bereicherung sein.“

Bundesparteitag 2018

Der Wunsch und die Bitte der Kanzlerin, in ihr Kabinett einzutreten und das Landwirtschaftsressort zu übernehmen, ehrt mich. Es ist ein Feld, in dem ich schon seit Jahren arbeite und das uns in Rheinland-Pfalz und besonders unsere Region an der Nahe sehr prägt: Landwirtschaft, Weinbau, Forst, Gartenbau, Ernährung, gesundheitlicher Verbraucherschutz sind die klassischen Lebensthemen. Natürlich hängt eine Regierungsbildung noch vom Mitgliedervotum der SPD ab, das wir respektvoll abwarten. Der mögliche Wechsel fällt mir nicht ganz leicht. Denn mit vollem Herzen arbeite ich als Parlamentarierin und bin fest verwurzelt in Rheinland-Pfalz. Aber der Ruf und die Bitte der Kanzlerin haben Gewicht, und ich stelle mich, wenn es so sein soll, gerne in den Dienst der guten Sache für unser Land. Über das Vertrauen und Zutrauen freue ich mich natürlich.